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ADATA - SD600 - externe USB 3.1 SSD
Patrick
Chefredakteur

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Posts: 1197
# 21.04.2017 - 13:42:47
    zitieren



Mit der SD600 haben wir heute eine externe USB 3.1 SSD von ADATA im Test, welche nicht nur durch eine hohe Übertragungsgeschwindigkeit punkten möchte, sondern auch durch einen leichten und schicken Aufbau, welcher aber dennoch sehr robust ausgeführt wurde.



Welche Details in der SD600 stecken und wie sich ADATAs externe 512 GB SSD in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.


Technische Details:
  • Kapazität: 256GB / 5012B
  • Formfaktor: Externe SSD (USB 3.1)
  • NAND Flash: 3D TLC NAND
  • Abmessungen: 80 x 80 x 15,2
  • Transferrate:
    Lesen: bis zu 440MB/s
    Schreiben: bis zu 430MB/s
  • Schnittstelle: USB 3.1
  • Herstellergarantie: 3 Jahre


Lieferumfang:
  • ADATA - SD600 (in gewählter Größe)
  • Anleitung/Garantiehinweis
  • USB 3.1 Kabel




Design und Verarbeitung:

Die SD600 wird von ADATA in einer Verpackung geliefert, welche in einem blau/schwarzen Design gehalten ist. Auf der Verpackungsvorderseite wurde nicht nur die Kapazität sowie die Modellbezeichnung abgedruckt, sondern auch ein Sichtfenster eingelassen, durch welches man schon einen ersten Blick auf die enthaltene SSD werfen kann. Auf der linken und rechten Verpackungsseite sind die wichtigsten Features abgedruckt worden.



Auf der Verpackungsrückseite wurde eine kurze Beschreibung sowie auch die technischen Details aufgedruckt, welche jeweils in mehreren Sprachen gehalten sind.

Entnimmt man die SD600 aus ihrer Verpackung, so hat man eine externe SSD vor sich liegen, welche mit ihren 80 x 80 mm und einer Höhe von 15,2 mm recht kompakt ausfällt.



Mit gerade einmal 90 Gramm ist die SD600 zudem sehr leicht, wodurch sie sich im Reisegepäck kaum bemerkbar macht.

ADATA hat die SD600 jedoch nicht mit einem quadratischen Gehäuse versehen, sondern hat die SSD mit einem schwarzen Kunststoffgehäuse ausgestattet, dessen Ecken abgerundet und etwas nach außen gezogen wurden. Auf der Ober- als auch Unterseite sind diese zudem mit einer angedeuteten Inbusschraube ausgestattet, durch welche das Design abgerundet wird.



Über die vier Ecken wurde von ADATA ein Gummirahmen gespannt, welcher sich auch über die Ober- und Unterseite der SSD erstreckt.



Auf der Oberseite wurde die aufgezogene Gummierung neben dem ADATA Schriftzug auch mit einem SSD Schriftzug bedruckt.



Diese beiden Schriftzüge sind in einem kontrastreichen Silber auf den Gummirahmen aufgedruckt.



Mit einem Blick auf die Unterseite der SSD ist zu erkennen, dass der aufgezogene Gummirahmen hier in der Mitte über eine quadratische Aussparung verfügt und so ein Blick auf das Kunststoffgehäuse möglich ist, welches an dieser Stelle nicht nur mit der Modellbezeichnung, sondern auch mit der Speicherkapazität sowie der Leistungsaufnahme bedruckt wurde. Durch die an dieser Stelle in die Gummierung eingelassene Aussparung wird zudem die Wärmeabfuhr der verbauten Hardware verbessert, da eine vollständig geschlossene Gummierung einen Hitzestau fördern würde.

Neben der von uns in diesem Test herangezogenen Variante, welche vollkommen in Schwarz gehalten ist, gibt es die SD600 auch noch in einer schwarz/roten Farbkombination. Der Unterschied liegt hierbei in dem aufgezogenen Gummirahmen, welcher bei dieser Version dann aus rotem Gummi besteht.

Betrachtet man die SD600 einmal von ihrer Rückseite aus, so findet man hier einen MicroUSB Anschluss vor, welcher als USB 3.1 Anschluss ausgeführt wurde.



Im Inneren der SD600 hat ADATA 3D-TLC-NANDs verbaut. Im Vergleich zu 2D-NAND Speicher kann durch die übereinanderliegenden Schichten der 3D-TLC-Speicher nicht nur eine Leistungssteigerung, sondern auch eine bessere Effizienz erzielt werden und zudem eine größere Speicherkapazität auf dem selben Platz verbaut werden, wodurch langfristig höhere Kapazitäten möglich sind.

Dank der Integration von leistungsfähigem DRAM- und SLC-Cache verlangsamt sich die SD600 auch nicht, wenn sie mit hohen Betriebslasten oder großen Dateien konfrontiert wird. Besonders interessant ist der SLC-Cache: Ein Teil der Kapazität kann im pSLC-Modus (Pseudo Single Level Cell) betrieben werden, was für das Handling von Operationen mit hoher Priorität sehr nützlich ist. Durch die pSLC-Technologie kann die Anzahl der Schreibzugriffe pro Flash-Zelle wesentlich erhöht werden.

Auf den ersten Blick ist die SD600 von ADATA sehr sauer verarbeitet worden. Wie unser Test jedoch noch zeigen wird, ist die Kühlung des verbauten Controllers für eine dauerhafte Belastung nicht ausreichend.


Testablauf:

Das wichtigste Kaufargument ist bei einer SSD zweifelsohne die Leistung, welche erbracht werden kann.

Um die volle Leistung aus den von uns getesteten SSDs heraus zu holen, werden diese auf unserem Intel Core i7 System getestet.

Dieses besteht aus:
  • Prozessor: i7-6950X
  • Mainboard: Asrock X99 Extreme11
  • Grafikkarte: Zotac GTX 980Ti
  • Arbeitsspeicher: 16GB HyperX Savage (4 x 4GB DDR4 3000MHz)
  • Systemlaufwerk: OCZ - RevoDrive 3 (240GB)
  • Netzteil: Power & Cooling Silencer MK III 1200W
  • Betriebssystem: Windows 10

Das Testlaufwerk ist dabei als sekundäres Laufwerk eingerichtet. Das Betriebssystem befindet sich somit auf dem verbauten RevoDrive 3.

Die SD600 wurde von unserem Testsystem problemlos erkannt und konnte sofort genutzt werden.

Getestet wurde die SD600 von ADATA mittels dieser Benchmarks:
  • AS SSD Benchmark
  • AS SSD Kopierbenchmark
  • ATTO Disk Benchmark


AS SSD Benchmark

Der AS SSD Benchmark wurde, wie der Name vermuten lässt, speziell für SSDs entwickelt. Durch die Verwendung von inkompressiblen Daten stellt dieser Benchmark für komprimierende Controller praktisch ein Worst-Case-Szenario dar.



Mit einem Blick auf das Testergebnis ist sehr schön zu erkennen, dass die SD600 die seitens ADATA angegebenen Geschwindigkeiten in diesem Test nicht erreichen konnte. Die SSD konnte dennoch mit einer guten Leistung punkten, denn die von den jeweiligen Herstellern angegebenen Leistungsdaten werden meist nur bei einer hohen Abfragetiefe erreicht.

AS SSD Kopierbenchmark

Neben diesem Performancetest beinhaltet, der AS SSD Benchmark auch noch einen Kopierbenchmark, mittels welchem ermittelt werden kann, wie schnell Daten innerhalb des Laufwerkes kopiert werden können.
Die verwendeten Muster entsprechen typischen Szenarien: ISO (zwei große Dateien), Programm (viele kleine Dateien), Spiel (große und kleine Dateien gemischt).



In diesem Test hat die SD600 im Vergleich zu SSDs, welche direkt per SATA angebunden sind, eine deutlich geringere Leistung erbracht. Im direkten Vergleich mit anderen externen SSDs braucht sich die SD600 jedoch nicht zu verstecken.


ATTO Disk Benchmark

Der ATTO Disk Benchmark ermöglicht es einem die SSDs mit einer höheren Abfragetiefe zu beanspruchen. Wir haben die SSD somit mit einer Queue Depth von 10 getestet.




Wo wir im AS SSD Benchmark noch weit von den Herstellerangaben entfernt waren, ist mit einem Blick auf die beiden Testergebnisse des ATTO Disk Benchmarks sehr schön zu erkennen, dass die SD600 wie auch andere SSDs von einer höheren Abfragetiefe profitieren kann, denn die seitens ADATA angegebenen Leistungsdaten konnten wir in diesem Test bis auf wenige MB/s erriechen.

Während den verschiedenen Testdurchläufen ist uns jedoch aufgefallen, dass die SD600 sehr warm wurde, weswegen wir sie noch einem weiteren Testdurchlauf unterzogen haben, bei welche wir die SSD mittels Heavy Load durchgehend beschrieben haben. Nach einer geschriebenen Datenmenge von 14 GB wurde uns in dem Tool CrystalDiskInfo eine Temperatur von 50°C angezeigt. Nach knapp 50 GB und somit einer Datenmenge von einer handelsüblichen Blu-ray war die Temperatur schon auf 55°C angestiegen.
Ab diesem Zeitpunkt war ein geringer Geschwindigkeitseinbruch bei der Schreibrate zu erkennen. Diese sank jedoch im weiteren Testverlauf noch deutlich weiter ab. Nach gut 120 GB war eine Temperatur von 75°C erreicht und die maximale Schreibgeschwindigkeit lag bei 186 MB/s und somit etwa 56% unterhalb der von ADATA angegebenen maximalen Schreibgeschwindigkeit.




Fazit:

Mit der SD600 hat ADATA sein Sortiment der externen SSDs um ein neues Modell erweitert, welches es zur Markteinführung neben der von uns getesteten 512 GB großen Variante auch in einer kleineren Version mit 256 GB gibt. Die SD600 SSD ist hierbei nicht nur auf einen schnellen Betrieb ausgelegt, sondern soll auch so manches wegstecken können, ohne gleich kaputt zu gehen. Hierzu hat ADATA die verbaute Technik in einem robusten Kunststoffgehäuse untergebracht, welches zusätzlich noch mit einer Gummierung versehen wurde, wodurch die SSD auch einmal vom Schreibtisch fallen kann, ohne das den gespeicherten Daten etwas zustößt. Das verwendete Kunststoffgehäuse trägt jedoch auch dazu bei, das die im Inneren verbaute Technik sehr warm wird, was sich wiederum negativ auf die Übertragungsraten auswirkt. Diese überaus hohe Erwärmung konnten wir jedoch nur bei einer durchgehenden und sehr hohen Last feststellen. Nutzt man die SD600 bei alltäglichen Aufgaben, so wird man den verbauten Controller nur schwer auf 75°C aufheizen können. So lange, wie der verbaute Controller bei einer normalen Temperatur arbeitet, kann die SSD mit einer hohen Übertragungsrate punkten, welche je nach Einsatzgebiet sehr nah an die Herstellerangaben herankommt. Die Verarbeitung der SD600 wurde bis auf die schlechte Wärmeabfuhr gut ausgeführt. Preislich liegt das von uns herangezogene Modell der SD600 aktuell bei knapp 220€. Hierbei spielt es keine Rolle, für welche Farbvariante man sich entscheidet.




Pro
  • Geschwindigkeit
  • Kompatibilität
  • Abmessungen/Gewicht
  • Design


Contra
  • Sehr hohe Wärmeentwicklung bei dauerhafter Belastung



Verarbeitung

Kompatibilität

Geschwindigkeit

Lieferumfang

Preis








Ein besonderer Dank geht an ADATA für die Bereitstellung des Testmusters.


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