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Top-Flow Kühler Scythe Kabuto II im Test
Nicole
Redakteur

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Posts: 10
# 05.11.2012 - 02:48:37
    zitieren



Mit dem Kabuto II stellte Scythe kürzlich die neue Version de Kabuto Top-Flow Kühlers vor. Der Kühler wird mit einem überarbeiteten Lüfter geliefert. Auch das Design und die Festigkeit des Kühlers hat sich geändert.



Wie sich der neue Kabuto II in unserem Test schlägt erfahrt ihr in diesem Review.


Technische Details Kühler:
  • Kompatibilität Intel: Sockel LGA2011, LGA775, LGA1155, LGA1156, LGA1366
  • Kompatibilität AMD: Sockel AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1, FM2
  • Gesamtmaße: 132 x 140 x 130 mm
  • Gesamtgewicht: 695 g
  • Material der Bodenplatte: Kupfer mit Nickellegierung


Technische Details Lüfter:
  • Modellname: GlideStream 120 PWM
  • Lüftermaße: 120 x 120 x 25 mm
  • Geräuschpegel: 0 ~ 26.1 dBA
  • Luftdurchsatz: 20.53 ~ 73.39 CFM - 34.87 ~ 124.68 m³/h
  • Lüfterdrehzahl: 0 (+300 upm) ~ 1.300 upm (±10%) (PWM-gesteuert)
  • Statischer Druck 0 ~ 12.8 Pa / 0.1 ~ 1.31 mmH2O


Lieferumfang:
  • 2x Metallbefestigungsklemme (Intel)
  • 2x Metallbefestigungsklemme (AMD)
  • 2x Metallbefestigungsklemme (Intel LGA2011)
  • 4x Schrauben für Halterungsklemmen
  • Wärmeleitpaste
  • Einbauanleitung




Design und Verarbeitung:

Der Kabuto II wird von Scythe in einer rot / silbernen Verpackung geliefert, auf welcher mit Produktbildern nicht gegeizt wird. Die OVP kommt einem somit schon etwas überladen vor.
Auf der Vorderseite befindet sich neben einem Kabuto II Schriftzug ein Produktbild des Kühlers und ein paar Details zum Kühler.



Auf der Lasche, welche aus der Oberseite heraussteht, sind die kompatiblen Sockel abgedruckt. Die technischen Details des Kühlers sind auf der linken Seite zu finden. Die rechte Seite der OVP ist mit Detailbildern und einer entsprechenden Beschreibung auf Englisch bedruckt.



Auf der Rückseite wurden Wahn- und Sicherheitshinweise abgedruckt.

Öffnet man die OVP, so hat man gleich einen Blick auf den neuen Glide Stream Lüfter, welcher schon auf dem Kühlkörper montiert ist. Nimmt man den Kühler aus der Verpackung heraus, kann man anschließend den Zubehörkarton herausnehmen.

Wie von Scythe gewöhnt ist der Lüfter schon auf dem Kühlkörper montiert.



Bei dem Lüfter handelt es sich um den Nachfolger der vielfach ausgezeichneten Scythe Slip Stream Serie. Bei dem neuen Scythe Glide Stream wurden Rotor und die Rotorblätter überarbeitet, wodurch der Luftfluss optimiert und Luftwiderstand nochmals reduziert wurde.



Im Einzelnen wurden die neun Rotorblätter des 120-mm-Lüfters mit Rillen versehen, um den Luftwiderstand zu reduzieren. Die Nabe wurde zudem verkleinert, somit konnte die Spannweite der Rotorblätter vergrößert werden, was für einen höheren Luftfluss sorgen soll.



Auch, was die Entkopplung angeht, hat Scythe mit dem Glide Stream Lüfter einen großen Schritt in die Richtung des aktuellen Standards getan. Wurde bei den alten Slip Stream Lüftern noch völlig auf eine Entkopplung des Lüfters verzichtet, so ist diese in den neuen Glide Stream Lüftern schon fest integriert. Somit geht Scythe sogar noch einen Schritt weiter, als viele Hersteller, die ihren aktuellen Lüftern nur entsprechende Entkoppler beilegen.
Die Glide Stream Lüftern sind auf beiden Seiten mit entsprechenden Gummientkopplern versehen.
Der Nabe ist an vier Stegen aufgehangen, welche entgegen der Drehrichtung des Rotors gebogen sind.



Bei dem Anschlusskabel handelt es sich um ein 4-Pin-PWM-Kabel, welches schwarz gesleevt ist. Auf einen schwarzen Stecker muss man jedoch verzichten.
Befestigt wird der Lüfter an dem Kühlkörper mittels zwei Metallklammern, welche in den äußeren Lamellenblöcken eingehackt werden.

Auch das Design des Kühlkörpers hat sich im Gegensatz zu dem alten Kabuto geändert.
Der Kühler verfügt wie auch schon sein Vorgängermodell weiterhin über drei Lamellenblöcken, welche mittig miteinander verbunden sind.



Jedoch wurden die einzelnen Lamellen der Lamellenblöcke an der linken und rechten Seite jeweils um ca. 45° in die Richtung gebogen, in welche auch die Heatpipes die Lamellen durchlaufen.



Dies erhöht neben der Stabilität auch die Oberfläche des Kühlers. Insgesamt besteht der Kühlkörper aus drei einzelnen Lamellenblöcken zu je 53 Lamellen.



Wie schon beschrieben sind die einzelnen Blöcke jedoch nicht komplett alleinstehend, sondern sind mittig miteinander verbunden, was die Stabilität der einzelnen Blöcke erhöht. Jeder der drei Blöcke wird von zwei 6mm Heatpipes durchlaufen. Die Heatpipes durchlaufen die Blöcke leicht versetzt, somit durchläuft eine Heatpipe den Block im oberen Bereich und die Zweite durchläuft den entsprechenden Block im unteren Bereich.



Die sechs unbehandelten Heatpipes sind auf einer Seite des Kühlers herausgeführt und verlaufen C-förmig zur Bodenplatte. Bei der Bodenplatte handelt es sich um eine vernickelte Kupferplatte. Sie ist im Auslieferungszustand durch einen Aufkleber geschützt, welcher sich rückstandslos ablösen lässt.



Direkt auf den Heatpipes wurden weitere Kühllamellen angebracht.
Diese wurden aus einem Block gefräst, welcher die Heatpipes zusätzlich umschließt. Aus dem Aluminiumblock wurde somit ein Kühlblock mit 20 Lamellen. Dieser wurde wie auch die Bodenplatte selbst vernickelt.



Durch die Tatsache, dass es sich bei dem Kabuto II um einen Top-Flow Kühler handelt kann der kleine Kühlblock zusätzliche Abwärme direkt oberhalb der Heatpipes abführen, welche dann von dem verbauten Lüfter abtransportiert werden kann.
Um eine noch höhere Stabilität zu gewinnen und eine Schwachstelle der Top-Flow Kühler zu umgehen, wurde der Kabuto II mit der neuen, einzigartige Reinforcement Bar ausgestattet. Hierbei handelt es sich um eine Metallstange, welche strukturelle Festigkeit unterstützt.



Aus diesem Grund ist es Scythe möglich die Heatpipes einseitig durch den Kühler zu führen, was für eine höhere Kühlleistung sorgt.

Der gesamte Kühler ist sehr gut verarbeitet. Die Reinforcement Bar verleiht dem Kabuto II eine sehr gute Stabilität. Der neue Glide Stream Lüfter kann durch seinen neuen Features überzeugen.


Montage:

Dem Kühler liegt eine sehr ausführliche und bebilderte Anleitung bei, welche die Montage für jedermann ermöglicht.

Wir zeigen euch die Montage in diesem Review anhand eines Mainboards mit AMD Sockel, da der Kühler bei diesem Sockel nur in zwei Richtungen montiert werden kann und somit eine eventuelle Engstelle an den Speicherriegeln oder anderen Bauteilen nicht so gut umgangen werden kann, wie es bei einem Intel Sockel der Fall wäre. Auf einem für Intel Prozessoren geeignetem Mainboard lässt sich der Kühler in vier Richtungen montieren.

Durch das von Scythe weiterentwickelte Clipsystem kann die Original Backplane und Kunststoffhaltebügel auf einem AMD-Mainboard weiterverwendet werden. Die Montage ist auch möglich, wenn vom Mainboardhersteller keine Backplane eingesetzt wird und die Kunststoffhaltebügel nur an das Mainboard geklippst sind.

An den Kühler müssen nur zwei entsprechende Metallbügel geschraubt werden. Anschließend kann man schon die CPU mit Wärmeleitpaste bestücken. Die WLP, welche sich im Lieferumfang befindet, ist leider in einem kleinen Tütchen, wodurch sie sich nicht so gut dosieren lässt. Auch kann man den Rest, welcher über bleibt nicht lagern und bei einer erneuten Montage somit nicht weiter verwenden.
Anschließend wird der Kühler auf die CPU gesetzt und mittels der zwei am Kühler montierten Klammern an der original Kunststoffhalterung von AMD festgeklemmt. An den montierten Metallklammern befinden sich Hebel, durch welche sich die Klammern spannen lassen und der Kühler somit sicher sitzt.



Bei allen Intel Sockeln bis auf LGA2011 werden entsprechende Haltestege an den Kühler geschraubt, welche über je zwei Push-Pins verfügen, wie man sie von einem Intel Boxed-Kühler kennt.

Für LGA2011 sind Metallbügel im Lieferumfang enthalten, welche mit der Backplane verschraubt wird, die fest an jedem LAG2011 Mainboard angebracht ist.

Der Kühler stößt auf unserem Testboard mit keinen Bauteilen zusammen. Auch Speicherriegel mit kleinen Kühlkörpern können problemlos verwendet werden.


Testsystem:

Um die neusten CPU-Kühler vergleichbar und realitätsnah testen zu können, ist es erforderlich hochwertige und leistungsstarke Hardware als Grundlage zu haben.
Aus diesem Grund kommt ein Sockel 1366 High End System zum Einsatz.

Das Testsystem besteht aus:
  • Intel Core i7 975 XE
  • Rampage III Extreme
  • 3 x 2GB 1600MHz CL6 Mushkin Copperhead
  • Sapphire HD5970


Die komplette Hardware wird @ Stock also nicht übertaktet betrieben.

Um eine Verfälschung der Temperaturen durch andere Hardwarebauteile weitestgehend auszuschließen, wird die gesamte restliche Hardware mit Wasser gekühlt.

Dies erlaubt es uns zusätzlich CPU Wasserkühler auf diesem System zu testen.


Testablauf:

Da es sich bei einem der verwendeten Lüfter um einen PWM Lüfter handelt, welcher seine Geschwindigkeit selbst anpasst, haben wir die PWM Steuerung während des Tests deaktiviert.

Die Testergebnisse sind bei einer Raumtemperatur von ca. 20,6°C (zu beginn der Testphase gemessen) entstanden. Protokolliert wurde der maximale Mittelwert aller CPU Cores nach einer Idle time von 45 Minuten und nach einem anschließendem 30 minütigen Prime95 Stresstest. Ausgelesen wurden diese Werte mit Aida64 Extreme Edition.

Wir nutzen bei unseren Tests immer die ARCTIC MX-2 Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können.

Die erreichten Temperaturen sind abhängig von dem genutzten System und können auch auf ähnlichen Systemen abweichen. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Testgrundlage haben.

Als Referenz dienen alle Kühler, welche wir bis jetzt auf diesem System getestet haben.






Wie man den beiden Grafiken entnehmen kann, platziert sich der Kabuto II im guten Mittelfeld des Testsegmentes. Der Kühler ist problemlos in der Lage unser Testsystem auf angenehmen Temperaturen zu halten. Es bleibt sogar noch etwas Luft nach oben, sodass auch der ein oder andere Taktversuch möglich wäre. Mit direkt aufliegenden Heatpipes hätte Scythe sicherlich noch etwas mehr Leistung aus dem Kühler heraus kitzeln können. Der neue Glide Stream Lüfter konnte voll und ganz überzeugen. Er arbeitet im Vergleich zu dem Slip Stream, wie wir ihn auf dem Ninja 3 kennengelernt haben, etwas leiser aber dennoch sehr effizient.


Fazit:

Scythe hat mit dem Kabuto II einen würdigen Nachfolger des bekannten Kabuto Kühlers auf den Markt gebracht. Der neue Glide Stream Lüfter kann besonders durch die integrierte Lüfterentkopplung überzeugen. Die Verarbeitung des Kabuto II lässt keine Wünsche offen. Durch die neue Reinforcement Bar bekommt der Kühler eine sehr hohe Stabilität verliehen, welche z.B. besonders bei einem Transport des Rechners zu einer Lanparty oder Ähnlichem wichtig ist. Das Montagesystem des Kabuto II ist sehr bedienerfreundlich und der Kühler ist somit schnell und einfach montiert. Durch das nicht ganz so hohe Gewicht des Kühlers ist diese Montage auch noch bedenkenlos möglich. Die Kühlleistung reicht aus, um auch die neusten CPU Generationen auf einer angenehmen Temperatur zu halten. Auch leichte Übertaktungen sind mit diesem Kühler noch möglich.



Pro

  • Verarbeitung
  • Sehr einfache Montage
  • Original Backplane kann auch bei AMD-Systemen beibehalten werden



Contra

  • Keine freie Ausrichtung auf AMD-Systemen




Kühlleistung

Verarbeitung

Montage

Kompatibilität

Lautstärke

Modding

Lieferumfang

Preis






Wir danken scythe-eu.com/ sehr für die Bereitstellung des Testmusters.



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