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Prolimatech Basic 68 CPU-Kühler
Patrick
Chefredakteur

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Posts: 1374
# 14.12.2013 - 20:04:34
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Nachdem wir vor Kurzem mit dem Basic 65 schon einen der neuen Mainstream-Kühler aus dem Hause Prolimatech im Test hatten, schauen wir uns in diesem Review mit dem Basic 68 ein etwas größeres Modell an.



Was den Basic 68 von dem Basic 65 unterscheidet und welche Leistung in diese Kühler steckt, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:
  • Maße: 130 x 158 x 50 mm (B x H x T)
  • Material: vernickeltes Kupfer (Heatpipes), Aluminium (Lamellen, Bodenplatte)
  • Gewicht: ca. 521 g
  • Heatpipes: 4x Ø 6 mm
  • Lüfter: 1x 120 mm
  • Anschluss: 4-Pin-PWM
  • Drehzahl: 600 - 1.600 U/min (+/- 10 %)
  • Kompatibilität:
    Intel-Sockel 1150, 1155, 1156, 2011
    AMD-Sockel AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1, FM2, FM2+


Lieferumfang:
  • Basic 68 Kühler
  • 120-mm-Lüfter
  • Montageset
  • Wärmeleitpaste
  • Montageanleitung




Design und Verarbeitung:

Der Prolimatech Basic 68 wird wie auch die anderen Kühler der Basic-Serie in einer schwarzen Verpackung geliefert, durch welche schon gut zu erkennen ist, dass es sich bei diesem Kühler um ein Produkt handelt, welches nicht für Enthusiasten ausgelegt ist, denn auf eine bunte Aufmachung mit Produktbildern im Hochglanzformat wird bei dieser Verpackung verzichtet.
Auf der Oberseite der OVP wurde lediglich das Prolimatech Logo abgedruckt. Die Kühlerbezeichnung ist auf der vorderen Lasche des Verpackungsdeckels zu finden.



Zudem wurde die OVP auf ihrer Rückseite noch mit den technischen Details bedruckt.



Entnimmt man den Kühler aus seiner Verpackung, so findet man einen mit 5cm recht schlanken Tower-Kühler vor, welcher in einem symmetrischen Design gefertigt wurde.



Das Design des Basic 68 Kühlers von Prolimatech wird maßgeblich durch das Design seiner Kühlfinnen geprägt. Die 45 verbauten Aluminiumfinnen wurden mittig auf den beiden Stirnseiten des Kühlers auf einer Breite von ca 5mm umgefaltet, wodurch die Stabilität des Kühlers erhöht wird.



Zur rechten und linken Seite der Kühlfinnen hin wurde eine geschwungene Vertiefung auf beide Seiten der einzelnen Finnen eingearbeitet. Zudem stehen die äußeren Kanten der Finnen auf den beiden Stirnseiten ab. Zwischen dieses herausstehenden Ecken ist ein Abstand von 120mm, wodurch der mitgelieferte Lüfter leicht in die Finnen versenkt montiert wird.
Die 45 Aluminiumfinnen sind auf vier vernickelte 6-mm-Kupferheatpipes gesteckt, welche die ebenfalls vernickelte Bodenplatte aus Kupfer u-förmig durchlaufen. Auffällig ist, dass die Finnen weiter über der Bodenplatte befestigt wurden, als es noch bei dem Basic 65 Kühler der Fall war. Durch diese weiter oben beginnende Konstruktion wird die Kompatibilität zu den verwendeten Arbeitsspeicher zusätzlich erhöht, jedoch ist auch der Kühler aus diesem Grund 10mm höher. Die Heatpipes sind innerhalb der Aluminiumfinnen so angeordnet, dass sie nicht hintereinander im Luftstrom des Lüfters, sondern nebeneinander im direkten Luftstrom stehen. Durch diese Anordnung trifft die vom Lüfter durch den Kühlkörper transportierte Luft nicht nur frontal auf eine der verbauten Heatpipes, sondern gleich auf alle vier. Durch diese Konstruktionsweise kann ein Teil der entstehenden Abwärme direkt von den Heatpipes abgeführt werden und muss nicht erst den Weg über die Aluminiumfinnen nehmen.
Alle verbauten Aluminiumfinnen wurden zudem mit einem eingeprägten Logo versehen, welches die Silhouette eines grimmig dreinschauenden Löwengesicht widerspiegelt.



Mit einem Blick auf die Außenseiten des nur 50mm breiten CPU-Kühlers wird ein etwas aggressiveres Lamellendesign sichtbar, welches durch Zacken erreicht wird, welche aus den Finnen herausgestanzt wurden.



Wie es auch schon mittig auf der Stirnseite des Kühlers zu erkennen war, wurden die Kühlfinnen auch an den beiden Außenseiten zum Erreichen einer höhere Stabilität umgefaltet. Dies wurde jeweils auf der rechten und linken Seite der Außenseiten getan. An den beiden Außenseiten dienen diese umgefalteten Lamellen jedoch nicht nur der Stabilität des Kühlers, sondern sie dienen auch als Aufnahmepunkte für die Montageklammern, mittels welcher der mitgelieferte Lüfter an dem Kühler befestigt wird.
Die verbaute Bodenplatte besteht aus einer Unter- und Oberseite. Im Gegensatz zu der Bodenplatte des Basic 65 Kühlers ist die Unterseite der Bodenplatte des Basic 68 Kühlers aus einem deutlich dickeren Kupferblock gefertigt, wodurch die vier Heatpipes nicht nur in die Oberseite der Bodenplatte eingelassen wurden.



Die Auflagefläche ist kreisförmig poliert worden. Durch diese Verarbeitungstechnik wurden jedoch sehr feine Riefen in die Bodenplatte eingearbeitet.



Diese sehr feinen Riefen lassen sich jedoch problemlos von der bei der Montage verwendeten Wärmeleitpaste ausgleichen. Die Oberseite der Bodenplatte fällt hingegen um einiges dicker aus. Hier ist auch gut zu erkennen, dass die Heatpipes in diese versenkt wurden. Bei einem Blick auf die Oberseite der Bodenplatte ist jedoch noch etwas Schmutz zu erkennen, welcher bei der Fertigung des Kühlers entstanden ist.



Bei dem mitgelieferten Lüfter handelt es sich um einen schwarzen 120-mm-Lüfter von Prolimatech. Der Lüfter hat einen quadratischen Kunststoffrahmen, wie man ihn von den meisten Lüftern in dieser Größe kennt.



Auffällig sind jedoch die vier Ecken, in denen sich auch die Montagebohrungen befinden. Hier wird das Material des Lüfterrahmens zu den Außenkanten hin immer schmäler, wodurch eine Optik entsteht, welche einem den Anschein macht, als wenn die Ecken des Lüfterrahmens nach innen gebogen wären.



Der verbaute Impeller ist ebenfalls in Schwarz gehalten und wurde mittig mit dem Prolimatech Logo versehen, welches in den Impeller eingeprägt ist. Der Impeller verfügt über 11 Lüfterblätter, welche kein besonderes Design wie Erhebungen oder Aussparungen aufweisen. Der Impeller ist an fünf Stegen befestigt, welche alle leicht gegen die Rotationsrichtung gebogen sind.



Als Anschlusskabel kommt ein 4-PIN-Kabel zum Einsatz, wodurch jedem klar sein dürfte, dass es sich bei diesem Lüfter um einen PWM-Lüfter handelt. Die Leistung des Lüfters liegt somit je nach Bedarf zwischen 600 - 1.600 U/min.

Die Verarbeitung des Kühlers als auch des Lüfters ist für dieses Preissegment angemessen, jedoch hätten wir uns eine Entkopplung des Lüfters gewünscht.


Montage:

Die Montage des Basic 68 gestaltet sich recht einfach. Im ersten Schritt müssen zwei Montagebügel an der Bodenplatte des Kühlers befestigt werden. Zur Montage auf den kleinen Intel Sockel wird die im Lieferumfang enthaltene Backplane benötigt. Wird der Kühler auf einem AMD-System bzw. Intel Sockel 2011 System verbaut, kommt die original Backplane zum Einsatz, welche sich schon am verwendeten Mainboard befindet. Hat man die Montageschienen an der Bodenplatte befestigt, muss der Kühler nur noch auf die mit Wärmeleitpaste bestrichene CPU aufgesetzt und mittels Federschrauben mit der Backplane verschraubt werden. Der im Lieferumfang befindliche Lüfter wird mittels zwei Montageklammern einfach an den Kühlkörper geklippt.



Auf eine Entkopplung des Lüfters wird jedoch leider vollständig verzichtet.
Durch seine geringen Abmessungen passt der Kühler auf eigentlich jedem Mainboard so neben die Speicherslots, das hier auch noch Speicher mit großen Kühlkörpern verbaut werden können.


Testsystem:

Wie es auch schon bei dem Basic 65 Kühler der Fall war, fällt die Kompatibilität auf Intel System nicht sehr groß aus, wurde jedoch um den Sockel 2011 erweitert. Ältere Sockel können sind leider nicht mit diesem Kühler kompatibel.

Aus diesem Grund haben wir den Kühler einmal auf unserem Sockel 2011 System und zum direkten Vergleich mit dem Basic 65 Kühler von Prolimatech auf unserem Sockel 1155 System getestet.

Die Testsysteme besteht aus:
  • Intel i7 3930K
  • AsRock Extreme 11
  • 4 x Corsair 8GB 1866MHz
  • EVGA GTX Titan Hydro Copper


  • Intel i7 3770K
  • Asus Maximus IV Extreme
  • 4 x 2GB 1600MHz CL6 Mushkin Copperhead
  • Sapphire HD5970


Die komplette Hardware wird @ Stock also nicht übertaktet betrieben.

Um eine Verfälschung der Temperaturen durch andere Hardwarebauteile weitestgehend auszuschließen, wird die gesamte restliche Hardware mit Wasser gekühlt.

Dies erlaubt es uns, zusätzlich CPU Wasserkühler auf diesem System zu testen.


Testablauf:

Da es sich bei dem verwendeten Lüfter um einen PWM Lüfter handelt, welcher seine Geschwindigkeit selbst anpasst, haben wir die PWM Steuerung während des Tests deaktiviert.

Die Testergebnisse sind bei einer Raumtemperatur von ca. 20,9°C (zu beginn der Testphase gemessen) entstanden. Protokolliert wurde der maximale Mittelwert aller CPU Cores nach einer Idle time von 45 Minuten und nach einem anschließendem 30 minütigen Prime95 Stresstest. Ausgelesen wurden diese Werte mit Aida64 Extreme Edition.

Wir nutzen bei unseren Tests immer die ARCTIC MX-2 Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können.

Die erreichten Temperaturen sind abhängig von dem genutzten System und können auch auf ähnlichen Systemen abweichen. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Testgrundlage haben.









Mit einem Blick auf die vom Basic 68 Kühler erreichte Leistung ist gut zu erkennen, dass die Leistung trotz des Wegfalls einer Kühlfinne durch die zusätzliche Heatpipe und die dickere Bodenplatte gesteigert werden kann. In unserem großen Kühlervergleich zeigt sich jedoch das sich der Basic 68 eher im hinteren Drittel einsortiert.


Fazit:

Auch wenn sich der neu Basic 68 von Prolimatech im hinteren Drittel unseres Testfeldes einsortiert, zeigt Prolimatech mit dem Basic 68, das es sehr wohl möglich ist, einen Kühler zu entwerfen und zu fertigen, welcher eine immer noch gute Kühlleistung zu einem geringen Preis liefert. Schaut man sich einmal das Preissegment an, in welchem viele der Kühler auf den vorderen Plätzen liegen und bedenkt dann noch, dass manche dieser Kühler mit zwei oder gar drei Lüftern bestückt sind, so konnte die erbrachte Kühlleistung unseren Erwartungen gerecht werden. Auch was die Verarbeitung angeht, konnten wir bei dem Basic 68 keine Mängel feststellen. Jedoch ist auch bei dem Basic 68 Kühler von Prolimatech sehr gut zu erkennen, an welchen Ecken bei der Entwicklung und Fertigung des Kühlers gespart wurde. Dies spiegelt sich in der fehlenden Lüfterentkopplung und dem Lieferumfang wieder, in dem nur ein paar Lüfterklammern enthalten sind. Mit einem Preis von 29,90€ ist der Kühler zudem nur drei Euro teurer als sein kleiner Bruder, welche sich aus unserer Sicht jedoch lohnen.






Pro

  • Kühlleistung
  • Montagemöglichkeit für 2. Lüfter
  • Sehr geringer Verkaufspreis
  • Schlanke Bauart



Contra
  • Fehlende Entkoppler
  • Geringe Kompatibilität zu älteren Intel CPUs
  • Nur eine Ausrichtungsvariante für AMD CPUs
  • Nur ein paar Lüfterklammern im Lieferumfang





Kühlleistung

Verarbeitung

Montage

Kompatibilität

Lautstärke

Modding

Lieferumfang

Preis





Wir danken Caseking.de sehr für die Bereitstellung des Testmusters.



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