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Pallas - Low-Profile-Kühler von RaiJinte
Patrick
Chefredakteur

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Posts: 1374
# 25.01.2014 - 10:41:25
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Mit dem Pallas haben wir heute einen der beiden neuen Low-Profile-Kühler von RaiJintek im Test. Der Pallas soll trotz seiner geringen Bauhöhe mit einer überragenden Kühlleistung punkten.



Ob RaiJintek diese Kombination aus hoher Kühlleistung und geringer Bauhöhe gelungen ist, haben wir für euch in diesem Review herausgefunden.

Technische Details:
  • Maße: 153 x 68 x 150 mm (B x H x T)
  • Material: vernickeltes Aluminium (Lamellen, Boden), vernickeltes Kupfer (Heatpipes)
  • Gewicht: 420 g (ohne Lüfter)
  • Heatpipes: 6x Ø 6 mm
  • Lüfter: 140 mm (max. 28 dB(A), 650 - 1.400 U/min, 96 m³/h, 1,24 mmH2O)
  • Startspannung: 7 V
  • Anschluss: 4-Pin PWM
  • Lebenserwartung: 40.000 h
  • Kompatibilität:
    Intel: 775, 1150, 1155, 1156, 1366, 2011
    AMD: AM2, AM2(+), AM3(+), FM1, FM2(+)


Lieferumfang:
  • Pallas Kühlkörper
  • 14013 PWM Lüfter
  • Backplane
  • Quersteg
  • 2 x NTEL Installations-Clip
  • 2 x AMD Installations-Clip
  • 4 x LGA2011 Schrauben
  • 4 x Gewindeschrauben
  • 2 x M3 Schrauben
  • 4 x Metallmutter
  • 4 x Plastikabstandshalter
  • Lüfterklammern
  • Montageanleitung
  • Wärmeleitpaste




Design und Verarbeitung:

Der Pallas wird von RaiJintek in einer Verpackung geliefert, dessen Design wir in der Zwischenzeit schon von anderen Produkten des noch sehr jungen Herstellers kennen. Die Verpackung des Pallas ist somit ebenso überwiegend in den Farben Rot und Weiß gestaltet, fällt jedoch sehr flach aus.



Auf der Vorderseite der OVP ist neben einem Produktbild der Produktname abgedruckt.
Auf der Rückseite sind zwei Detailbilder zu finden.



Die technischen Details wurden auf der linken Verpackungsseite untergebracht. Auf dem Verpackungsdeckel sind die wichtigsten Features des CPU-Kühlers zu finden.

Entnimmt man den Pallas aus seiner Verpackung, so findet man neben einem flachen 140-mm-Lüfter, welchen wir schon einmal in einem separaten Test unter die Lupe genommen hatten, einen sehr flachen Top-Blow-Kühler vor.



Bei dem Pallas handelt es sich um einen sogenannten Top-Blower, da der Lüfter auf der Oberseite des Kühlers montiert wird, welcher die warme Abluft durch den Kühlkörper hindurch zum Mainboard hin befördert.
Mit einer Höhe von 55mm ist der Pallas dabei einer der flachsten Top-Blow-Kühler für 140-mm-Lüfter.
Wie es auch bei vielen anderen Top-Blowern der Fall ist, setzt auch der Pallas von RaiJintek auf eine Heatpipekonstruktion. Bei dem Pallas kommen sechs 6-mm-Heatpipes zum Einsatz, welche C-förmig gebogen sind.



Die unteren Enden der Heatpipes enden in der Bodenkonstruktion des Pallas. Bei der Bodenplatte kommt eine Unter- und Oberseite zum Einsatz. RaiJintek setzt hier eine hochwertige Bodenplatte aus Kupfer ein, welche ebenfalls wie die Heatpipes vernickelt wurden.



In die Bodenplatte wurden Aussparungen eingefräst, in welche die sechs Heatpipes untergebracht wurden. Durch diese zu den runden Heatpipes passenden Vertiefungen wird die volle Fläche, welche die Heatpipes bieten zur Wärmeübergabe genutzt.
Der obere Bereich der C-förmig gebogenen Heatpipes wird durch die Aluminiumfinnen geführt. Hierbei kommen 68 Aluminiumfinnen zum Einsatz, welche ebenfalls vernickelt wurden. Die einzelnen Aluminiumfinnen verfügen dabei über geschwungene Aussparungen, welche den Finnen ein flammenähnliches Design verpassen.



Wirft man einmal einen Blick auf die linke oder rechte Außenseite des Kühlers, so fällt einem schnell auf, das nicht alle Lamellen die selbe Form aufweisen.
Am Auffälligsten ist hierbei eine zwischen den Kühlfinnen geschaffene Aussparung, welche sich auf beiden Kühlerseiten befindet.



Diese sollen die Montage des Kühlers erleichtern. Hierzu wurden nach den ersten 12 Heatpipes im hinteren Bereich sieben Heatpipes verbaut, welche nicht in der vollen Breite ausgeführt wurden. Durch diese schmäleren Heatpipes entstehen Lücken in dem Lamellenblock, durch welche ein Schraubenzieher zur Kühlermontage geführt werden kann.
Eine weitere Auffälligkeit zeigt sich in der Höhe der einzelnen Lamellen. So wurden die hinteren 43 Aluminiumfinnen etwas höher ausgeführt, als es bei den vorderen 25 Aluminiumfinnen der Fall ist.



Durch diesen flacheren Lamellenbereich wird sichergestellt, dass unter dem sehr flachen Pallas auch Arbeitsspeicher mit einer normalen Bauhöhe verbaut werden kann. Auf einen recht seltenen Low-Profile-Speicher muss somit nicht zurückgegriffen werden. Speicher mit hohen Kühlkörpern können unter dem Pallas jedoch nicht verbaut werden.
Die sechs Heatpipes werden im vorderen Bereich noch einen knappen Zentimeter aus den Aluminiumfinnen herausgeführt. Die einzelnen Finnen sind nur auf die Heatpipes gepresst und nicht verlötet. Diese Verarbeitungstechnik minimiert zwar die Wärmeübertragung von den Heatpipes zu den Kühlfinnen minimal, schont zugleich jedoch auch die Umwelt.
Zur zusätzlichen Stabilisierung sind die Kühlfinnen noch miteinander verhakt.

Bei dem mitgelieferten Lüfter handelt es sich um den Aeolus a von RaiJintek

Der Lüfter ist mit einer Stärke von nur 13mm sehr schlank. Neben dieser sehr geringen Tiefe fallen einem jedoch noch andere Design Elemente ins Auge.



Der Lüfterrahmen ist aus rotem Kunststoff gefertigt und misst 140mm x 150mm. Somit setzt RaiJintek auf einen eher rechteckigen Lüfter und weicht von der viel verbreiteten, quadratischen Bauweise im Lüfterbereich ab. Die Außenseite des Rahmens verfügt über keine Rundungen. Der Lüfter verfügt somit über einen achteckigen Lüfterrahmen, welcher über Montagebohrungen verfügt, die denselben Abstand zueinander haben, wie es bei 120-mm-Lüfter der Fall ist. In die Außenseite des Lüfters wurde neben dem eingeprägten RaiJintek Logo



auf der linken und rechten Seite eine Nut eingelassen, welche denselben Durchmesser hat, wie das 4-Pin-Anschlusskabel. Durch diese in den Lüfterrahmen eingelassene Nut ist es möglich, das Anschlusskabel ordentlich an der Rahmenaußenseite entlang zu verlegen, ohne dass dieses in der Luft herum baumelt.
Das Anschlusskabel verfügt über ein fast vollständig blickdichtes Gewebesleeve. Wäre dieser bei der Montage etwas mehr gestrafft worden, so wäre eine komplett blickdichte Ausführung möglich gewesen.



Dreht man den Lüfter einmal auf die Rückseite, so erkennt man, dass der Impeller an fünf Stegen aufgehangen ist.



Der Aeolus a Lüfter verfügt also über einen Steg mehr, als die meisten anderen Lüfter auf dem Markt. Die verbauten Stege sind gegen die Rotationsrichtung gebogen.
Der Impeller verfügt durch die geringe Bauhöhe des Lüfters über mehr Blätter, als es bei Lüftern mit einer sonst üblichen Bauhöhe von 25mm der Fall ist. Bei dem RaiJintek Aeolus a kommen insgesamt 13 Lüfterblätter zum Einsatz.



Der Kühler als auch der Lüfter sind sehr ordentlich verarbeitet.


Montage:

Die Montage ist in zwei eigentliche Schritte aufgeteilt. Im ersten Schritt wird eine Backplane an das Mainboard montiert. Dies ist auch bei einem AMD-Mainboard notwendig. Dadurch, dass die Schrauben von der Rückseite aus durch die Backplane geführt werden, ist dies jedoch keine fummelige Angelegenheit. Diese Schrauben werden dann von der Vorderseite des Boards mittels Abstandshaltern aus Kunststoff bestückt, welche über ein Innengewinde verfügen. Somit ist auch dessen Montage sehr einfach und sicher. Auf diese Abstandshalter werden dann zwei Montagestege über die herausstehenden Schrauben gestülpt und anschließend verschraubt. Hier muss man darauf achten, dass man die für seinen Sockel (AMD oder Intel) benötigten Montagestege verwendet. Dieser Schritt kann durch entsprechende Muttern, welche auch mit der Hand festgezogen werden können, ebenfalls noch ohne Werkzeug bewältigt werden. Im nächsten Schritt muss der Kühler auf die mit Wärmeleitpaste bestrichene CPU aufgesetzt werden. Über die Bodenplatte des Kühlers wird anschließend ein Steg gelegt, welcher mit den zuvor an der Backplane montierten Stege verschraubt wird. Nur bei diesem Schritt muss man auf einen Schraubenzieher zurückgreifen.



Durch die verwendete Backplane Konstruktion kann der Kühler auf einem AMD-Mainboard nur in zwei Richtungen montiert werden. Auf einem Intel Mainboard hat man die freie Wahl in Sachen Ausrichtung.

Der Lüfter wird mittels zwei Metallklammern an dem Kühlkörper befestigt. Eine Entkopplung des Lüfters ist durch diese klammern leider nicht möglich. Auch auf Gummipuffer, welche auf den Kühlkörper geklebt werden, wurde seitens RaiJintek leider verzichtet.


Testsystem:

Um die neusten CPU-Kühler vergleichbar und realitätsnah testen zu können, ist es erforderlich hochwertige und leistungsstarke Hardware als Grundlage zu haben.
Aus diesem Grund kommt ein Sockel 2011 System zum Einsatz.


Das Testsystem besteht aus:
  • Intel i7 3930K
  • AsRock Extreme 11
  • 4 x Corsair 8GB 1866MHz
  • EVGA GTX Titan Hydro Copper


Die komplette Hardware wird @ Stock also nicht übertaktet betrieben.

Um eine Verfälschung der Temperaturen durch andere Hardwarebauteile weitestgehend auszuschließen, wird die gesamte restliche Hardware mit Wasser gekühlt.


Testablauf:

Da es sich bei dem verwendeten Lüfter um einen PWM Lüfter handelt, welcher seine Geschwindigkeit selbst anpasst, haben wir die PWM Steuerung während des Tests deaktiviert.

Die Testergebnisse sind bei einer Raumtemperatur von ca. 20,9°C (zu beginn der Testphase gemessen) entstanden. Protokolliert wurde der maximale Mittelwert aller CPU Cores nach einer Idle time von 45 Minuten und nach einem anschließendem 30 minütigen Prime95 Stresstest. Ausgelesen wurden diese Werte mit Aida64 Extreme Edition.

Wir nutzen bei unseren Tests immer die ARCTIC MX-2 Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können.

Die erreichten Temperaturen sind abhängig von dem genutzten System und können auch auf ähnlichen Systemen abweichen. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Testgrundlage haben.

Als Referenz dienen alle Kühler, welche wir bis jetzt auf diesem System getestet haben.





Schaut man sich einmal die erbrachte Kühlleistung an, so wird man schnell feststellen, dass sich der Pallas nicht nur zur Kühlung eines HTPCs eignet. Er platziert sich im oberen Bereich unseres Testfeldes, in dem fast nur Towerkühler zu finden sind.


Fazit:

Mit dem Pallas hat RaiJintek einen Low-Profile-Kühler entwickelt, welcher unsere Erwartungen in Sachen Kühlleistung voll und ganz übertroffen hat. Trotz der sehr geringen Abmessungen konnte RaiJintek dem Kühler eine entsprechend hohe Masse und Kühlfläche verleihen, wodurch der Pallas im vorderen Testfeld mitspielen kann. Durch die erbrachte Kühlleistung sind zudem noch ein paar Übertaktungsversuche möglich, mit welchen der Pallas ebenso auch bei wärmeren Tagen noch zurechtkommt. Selbstverständliche fallen diese nicht so hoch aus, wie bei überdimensionalen Towerkühlern, dafür sind die Taktversuche jedoch auch in einem Mini-ITX Gehäuse möglich. Was die Verarbeitung angeht, kann der Kühler genauso überzeugen, wie es auch die von RaiJintek bekannten Kühler in unseren Tests schon getan haben. Das einzige, was aus unserer Sicht besser gelöst sein könnte, ist die fehlende Lüfterentkopplung. Mit knapp 40€ ist der Pallas in Anbetracht der erbrachten Leistung recht preiswert.






Pro

  • Kühlleistung
  • Gute Verarbeitung
  • Geringer Verkaufspreis
  • Niedrige Bauart



Contra
  • Fehlende Entkoppler
  • Nur eine Ausrichtungsvariante für AMD CPUs





Kühlleistung

Verarbeitung

Montage

Kompatibilität

Lautstärke

Modding

Lieferumfang

Preis






Wir danken Raijintek für die Bereitstellung des Testmusters.


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