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be quiet! DC1 Wärmeleitpaste im Test
Patrick
Chefredakteur

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Posts: 1243
# 05.06.2014 - 21:14:32
    zitieren



Kurz bevor die heißen Tage nun endlich vor der Tür stehen, haben wir heute mit der DC1 eine Wärmeleitpaste von be quiet! im Test, welche für besonders anspruchsvolle Anwender geeignet sein soll.



Welche Leistung in der DC1 steckt und wie sie sich beim Auftragen verhält, haben wir in diesem Test für euch herausgefunden.


Einleitung:

Funktion und Aufgabe von Wärmeleitpasten

Warum muss man eine eigentlich Wärmeleitpaste verwenden?
Viele Komponenten in einem Computer, wie z.b. CPU, GPU und Chipsatz produzieren Abwärme, welche über Kühlkörper und Lüfter an die Luft abgegeben wird. Damit diese Abwärme jedoch vom Kühlkörper an die Umgebung abgegeben werden kann, muss diese erst einmal den Kühlkörper erreichen. Dies geschieht durch direkten Kontakt des Kühlers mit der Wärmequelle. Doch hier trifft man bereits auf ein Problem. Was für das menschliche Auge wie ein direkter Kontakt zwischen Kühlkörper und Wärmequelle aussieht, ist aber noch lange nicht der Fall. Selbst minimalste, nahezu unsichtbare Unebenheiten an den Kontaktflächen sorgen für kleine Lufteinschlüsse, welche bezüglich der Wärmeübertragung an den Kühlkörper isolierend wirken.
An dieser Stelle kommen nun die Wärmeleitpasten zum Einsatz. Wird die Paste zwischen Kühlkörper und Wärmequelle aufgetragen, füllt sie die Unebenheiten aus und verhindert somit den Einschluss von Luft. Aufgrund ihrer guten Fähigkeit die Wärme zu transportieren, klappt der Übergang der Wärme, z.B. von der Prozessoroberfläche zum Kühler, besser als ohne.

Weniger ist mehr!

Es ist jedoch zu beachten, das die Wärmeleitfähigkeit der verschiedenen Pasten noch lange nicht an die Fähigkeiten heranreichen, über welche die Kühler (meist aus Aluminium oder Kupfer) verfügen. Aus diesem Grund sollte man bei der Verarbeitung der Wärmeleitpaste Vorsicht walten lassen, denn je dicker die Schicht zwischen Kühler und Wärmequelle wird, umso wärmeisolierender wirkt sie sich aus und desto schlechter wird die Hardware gekühlt.


Technische Details:
  • Inhalt: 3g
  • Farbe: Grau
  • Wärmeleitfähigkeit: 7,5 W/mk
  • Empfohlene Betriebstemperatur: -50°C bis -150°C
  • Elektrische Leitfähigkeit: Nicht elektrisch leitend


Lieferumfang:
  • DC1 Wärmeleitpaste
  • Kunststoffspachtel




Die Z9 Paste im Detail:

Die DC1 Wärmeleitpaste von be quiet! wird in einer Blisterverpackung geliefert.



Schon durch die Blisterverpackung kann man die im Inneren befindliche Tube sowie eine kleine Spachtel erkennen. Zudem befindet sich in der Blisterverpackung noch ein Inlay, auf dessen Rückseite ist eine kurze Beschreibung der DC1 sowie eine Auflistung der technischen Details zu finden.

Auf der Vorderseite des Inlays sind die wichtigsten Features der Z9 WLP aufgelistet. Auf der Rückseite befinden sich detaillierte Informationen über die Wärmeleitpaste.



Zum Auspacken der Wärmeleitpaste muss man sich eine Schere oder Messer hinzunehmen, da die Blisterverpackung nicht über eine Perforation verfügt, über welche sie sich einfach öffnen lassen würde.

Die Tube in der die DC1 geliefert wird ist mit einer Skala versehen, welche einem den Inhalt in ml anzeigt.



Durch die im Lieferumfang enthaltene Spachtel kann die Wärmeleitpaste einfacher auf die CPU oder GPU aufgetragen werden, als wenn man z.B. auf ein Stück Pappe zurückgreifen muss, um die Wärmeleitpaste hauchdünn auf der gesamten Oberfläche der CPU oder GPU verteilen zu können.




Das Testsystem & Testverfahren:

Auch die DC1 Wärmeleitpaste testen auf unserem I7 Testsystem.

Das Testsystem besteht aus:
  • I7 975XE @ 4,3GHz
  • Rampage III Extreme
  • ATI HD5970
  • 24GB (6 x 4048MB DDR3 1866MHz)
  • Areca 1880ix
  • 4 x 300GB Seagate SAS im Raid 5


Als Kühler kommt ein Heatkiller 3.0 in der Kupfervariante zum Einsatz. Alle anderen Komponenten sind ebenfalls wassergekühlt. Um die Temperaturen jedoch nicht zu verfälschen, sind diese in einen 2. Wasserkreislauf eingebunden.

Die Wärmeleitpasten werden in unseren Tests mittels einer speziellen Spachtel aufgetragen, wie sie sich auch im Lieferumfang befindet. Durch diese Spachtel ist es möglich, die WLP gleichmäßig und nicht zu dick auf der CPU zu verteilen. Die DC1 WLP von be quiet! ist im Vergleich zu vielen anderen Pasten recht dickflüssig, was das Auftragen etwas erschwert, jedoch nicht unmöglich macht.



Mittels Prime95 werden wir der CPU und somit auch die aufgetragene Wärmeleitpaste 20 Minuten zum Aufwärmen gewähren. Im Anschluss wird die CPU mittels Prime95 40 Minuten lang gestresst. In diesem Zeitraum werden alle 5 Minuten die Temperaturen der einzelnen Kerne abgespeichert. Der Mittelwert aller Kerne und Messungen dient später als Ergebnis. Die Temperaturen werden mit Aida64 Extreme Edition ausgewertet.

Um auch den Nutzern von Luftkühlern einen kleinen Vergleich geben zu können und um zu sehen, wie sich die DC1 Wärmeleitpaste bei höheren Temperaturen verhält, haben wir diesen Test zusätzlich noch mit einem entsprechenden Luftkühler durchgeführt.

Der Testablauf ist hierbei bis auf den verwendeten CPU-Kühler vollkommen gleich geblieben.

Der Wasserkreislauf des Heatkillers 3.0 wurde deaktiviert. Stattdessen verwenden wir in diesem Test den Phanteks PH-TC14CS.

Bei diesem Kühler handelt es sich um einen Topblower, welcher mit zwei 140-mm-Lüfter betrieben werden kann. In unserem Test verwenden wir nur einen der originalen 140-mm-Lüfter von Phanteks.
Der PH-TC14CS hat eine vernickelte Bodenplatte, welche keinen Riefen aufweist.
Dies hat im Gegenteil zu Kühlern mit einer Direct Touch Heatpipe den Vorteil, das die Wärmeleitpaste in derselben Menge und Stärke aufgetragen werden muss, wie es bei dem verwendeten Wasserkühler der Fall war und nicht noch die Rillen zwischen den einzelnen Heatpipes mit Paste gefüllt werden müssen, was der Fall wäre, wenn ein entsprechender Kühler mit einer Direct Touch Technologie zum Einsatz kommt.

Um die Abwärme der restlichen Komponenten nicht am CPU-Kühler zu spüren, werden auch in diesem Test alle restlichen Komponenten mittels Wasser gekühlt. Auch die Taktraten bleiben in diesem Test gleich.


Testergebnisse:





Die DC1 platziert sich im Mittelfeld unserer Testkandidaten. Es ist dabei schön zu erkennen, dass die DC1 von be quiet! bei höheren Temperaturen etwas besser abschneidet als andere Wärmeleitpasten.


Fazit:

Die DC1 WLP lässt sich nicht ganz so einfach in einer gleichmäßigen, dünnen Schicht auf die CPU auftragen, wodurch man etwas Übung braucht, um eine perfekte Schicht auf die CPU oder GPU zu bekommen. Die erreichte Wärmeleitfähigkeit in unserem Test befindet sich genau im Mittelfeld. Man kann somit auf keinen Fall davon sprechen, dass die Paste durchgefallen ist. Die DC1 ist aus unserer Sicht eine gute Wärmeleitpaste für Nutzer, welche nicht um jedes °C kämpfen, welches ihre CPU oder GPU kühler arbeitet, aber dennoch ein qualitativ hochwertiges Produkt haben wollen, das nicht schon nach kurzer Zeit erneuert werden muss.




Pro

  • Wärmeleitfähigkeit
  • Kunststoffspachtel im Lieferumfang



Contra

  • Dünnes Auftragen nicht ganz so einfach




Wärmeleitfähigkeit

Montage (Auftragen)

Lieferumfang

Preis






Wir danken be quiet! sehr für die Bereitstellung des Testmusters.



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