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be quiet! - Shadow Rock LP
Patrick
Chefredakteur

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Posts: 1374
# 21.05.2015 - 11:36:47
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Mit dem Shadow Rock LP haben wir heute einen besonders flachen Top-Flow-Kühler von be quiet! im Test, welcher Anfang des Jahres auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde und durch seine geringe Bauhöhe besonders für kleine Systeme geeignet sein soll, in denen nicht viel Platz vorhanden ist.



Welche Leistung in dem neuen Shadow Rock LP steckt und wie er sich in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.


Technische Details:
  • Maße (mit Lüfter): 134 x 122 x 75.4mm (L x B x H)
  • Maße (ohne Lüfter): 134 x 122 x 50.4mm (L x B x H)
  • Gewicht (mit Lüfter): ca. 390 g
  • Material: Kupfer (Bodenplatte, Heatpipes), Aluminium (Lamellen)
  • Heatpipes: 4x Ø 6 mm
  • Lüfter: 120 x 120 x 25 mm
  • Drehzahl: max. 1.500 U/min
  • Lautstärke: 25,5 dB(A) bei 1500 U/min
  • Fördervolumen: max. 87 m³/h
  • Anschluss: 4-Pin-PWM (220 mm,)
  • Kompatibilität:
    Intel: 775 / 115X / 1366 / LGA2011 Square ILM
    AMD: AM2(+) / AM3(+) / FM1 / FM2(+)


Lieferumfang:
  • Shadow Rock LP Kühlkörper
  • Pure Wings 2 Lüfter
  • Montagematerial
  • Montageanleitung
  • Wärmeleitpaste (schon auf der Bodenplatte aufgetragen)




Design und Verarbeitung:

Der Shadow Rock LP wird von be quiet! in einer Verpackung geliefert, welche in einem schwarzen Design daher kommt. Auf der Vorderseite der Verpackung ist ein großes Produktbild des Shadow Rock LP abgebildet. Unterhalb dieses befindet sich die Produktbezeichnung sowie ein Hinweis auf die Kühlleistung von 130W TDP, welche der Shadow Rock LP erreichen soll.



Auf den beiden Außenseiten der Verpackung befindet sich eine kurze Erklärung über den Shadow Rock LP, welche in mehrere Sprachen abgedruckt ist.
Die technischen Details sind auf der Verpackungsrückseite zu finden.



Entnimmt man den Shadow Rock LP au seiner Verpackung, so hat man einen CPU-Kühler vor sich stehen, welcher in einem besonders flachen Design daher kommt.



be quiet! hat dem Lamellenblock des Shadow Rock LP einen recht speziellen Aufbau verpasst. Bei den meisten Top-Flow-Kühlern sind die verbauten Heatpipes c-förmig gebogen, wodurch sie die Bodenplatte durchlaufen und dann in die Heatpipes geführt werden.

be quiet! hat zwei der vier verbauten Heatpipes jedoch in einem g-förmigen Design gefertigt, wodurch es möglich ist, dass die Heatpipes nicht nur aus einer Seite aus der Bodenplatte geführt werden, sondern aus zwei Seiten.



Die beiden mittleren 6-mm-Heatpipes, welche die Bodenplatten vollständig durchlaufen, werden in einen zusätzlichen Lamellenblock geführt, welcher sich unterhalb des eigentlichen Lamellenblock befindet und aus 34 Aluminiumfinnen besteht.



Der eigentliche Lamellenblock des Shadow Rock LP besteht aus 54 Aluminiumfinnen sowie einer Abschlusslamelle. Die Abschlusslamelle, welche dicker ausfällt als die restlichen Aluminiumfinnen, wurde zudem in einem speziellen Design gehalten.



be quiet! hat die Abschlusslamelle mit einem gebürsteten Look versehen. Mittig wurde das be quiet! Logo eingearbeitet.
Alle Finnen inkl. der Abschlusslamelle werden von den vier hochwertigen Kupferheatpipes durchlaufen. Die Heatpipes sind auf der Außenseite mit vier gedrehten Aluminiumkappen versehen worden.



Der kleinere Lamellenblock ragt zudem im hinteren Bereich über den eigentlichen Lamellenblock hinaus.



In die linke und rechte Seite des Finnenblockes wurde jeweils eine Kerbe eingearbeitet, welche zur Aufnahme der Lüfterklammern dient.



Um die Montage des Kühlers zu vereinfachen, wurden zudem im hinteren Bereich des Kühlers einige Finnen nicht in voller Breite ausgeführt. So kann man durch diese entstandenen Aussparungen im Finnenblock das Werkzeug zur Kühlermontage führen.

Bei der verbauten Bodenplatte setzt be quiet! wie auch bei den vier Heatpipes auf Kupfer. Die Bodenplatte wurde jedoch im Vergleich zu den Heatpipes vernickelt und ist im Auslieferungszustand schon mit einer Schicht Wärmeleitpaste bestrichen. Durch die mit einer Struktur versehenen Schutzkappe wurden hier jedoch schon kleine Abdrücke in die Wärmeleitpaste gedrückt. Da diese jedoch recht dick auf die Bodenplatte aufgetragen ist, werden die fehlenden Stellen bei der Montage wieder ausgeglichen.



Die zweigeteilte Bodenplatte wurde auf ihrer Oberseite mit 28 flachen, dafür jedoch recht breiten Lamellen versehen, welche zur Vermeidung eines Hotspots beitragen und zugleich die Montage vereinfachen, da zwischen diesen der Montagesteg arretiert wird.



Die Unterseite ist sehr sauber und glatt verarbeitet.



Als Lüfter kommt auf dem Shadow Rock LP ein Lüfter aus der Pure Wings 2 Serie mit einer maximalen Drehzahl von 1500 RPM zum Einsatz.
Der Lüfter verfügt im Vergleich zu vielen anderen Lüftern in dieser Größenordnung über einen runden Rahmen.



Um diesen eigentlich runden Lüfter entsprechend montieren zu können, wurden in den Rahmen vier Kunststoffecken integriert.



Durch diese verfügt der Lüfter über Montagebohrungen, die einen Abstand zueinander haben, wie es bei jedem herkömmlichen 120-mm-Lüfter der Fall ist.
Der Impeller verfügt über neun Lüfterblätter, welche an ihrer Ober- und Unterseite eine geriffelte Oberfläche aufweisen.



Dieses luftstromoptimierte Lüfterblatt-Design reduziert geräuschverursachende Luftturbulenzen.
Befestigt ist der Impeller an vier Stegen, welche gegen die Rotationsrichtung gebogen sind.



Als Anschlusskabel dient ein schwarzes vieradriges Kabel, welches nicht mit einem Kabelsleeving ausgestattet ist. Da ein CPU-Kühler in den meisten Fällen an dem CPU-FAN-Anschluss auf dem Mainboard angeschlossen wird, fällt das Anschlusskabel bei be quiet! mit 220mm recht kurz aus.

Der Kühlkörper ist zusammen mit dem verbauten Lüfter nur 75,4mm hoch, wodurch er sich sehr gut für kleine und flache ITX-Systeme eignet.



Die Verarbeitungsqualität des Shadow Rock LP liegt auf einem hohen Niveau. Was wir uns jedoch gewünscht hätten, wäre eine Entkopplung für den Lüfter.


Montage:

Die Montageart des Shadow Rock LP kennen wir schon von anderen Modellen aus dem Hause be quiet!, womit sich auch die Montage des Shadow Rock LP mit wenigen Handgriffen realisieren lässt.

Im ersten Montageschritt muss die im Lieferumfang enthaltene Backplane an dem Mainboard befestigt werden. Hierzu werden vier Bolzen von der Rückseite aus durch die Backplane geschoben, welche an der Vorderseite der Backplane mittels kleiner O-Ringe befestigt werden.
Wurde die Backplane auf der Rückseite des Mainboards platziert, können die herausstehenden Bolzen nun mit den Abstandshaltern bestückt werden.
Anschließend werden die Montageschienen mit diesen Abstandshaltern und somit mit der Backplane verschraubt.

Kommt ein AMD-Mainboard zum Einsatz, so können diese Arbeitsschritte übersprungen werden, da das hier schon verbaute Montagesystem wird weiterverwendet.

Im nächsten Arbeitsschritt kann nun der Kühler auf die CPU aufgesetzt werden. Durch die schon aufgetragene Wärmeleitpaste muss man diese bei der ersten Montage nicht auf die CPU auftragen.
Bei einem Intel Mainboard wird nun einfach der mitgelieferte Querträger über die Bodenplatte gelegt und mit den Montageschienen verschraubt. Bei einem AMD-Mainboard müssen an diesen Querträger zwei Klammern geschraubt werden, mittels welchen der Träger einfach an die werksseitig am Mainboard montierten Haltenasen geklippt werden kann.
Der Shadow Rock LP bringt zwar nur knapp 390g auf die Waage, dennoch sollte man bei der Verwendung auf einem AMD-Mainboard Vorsicht walten lassen, wenn man sein System auf die nächste Lanparty transportiert. Die größte Schwachstelle stellen hier nur festgeklippte Montagerahmen dar. Uns hätte hier eine verschraubte Montage besser gefallen.


Testsystem:

Um die neusten CPU-Kühler vergleichbar und realitätsnah testen zu können, ist es erforderlich hochwertige und leistungsstarke Hardware als Grundlage zu haben.
Aus diesem Grund kommt ein Sockel 2011 System zum Einsatz.


Das Testsystem besteht aus:
  • Intel i7 3930K
  • AsRock Extreme 11
  • 4 x Corsair 8GB 1866MHz
  • EVGA GTX Titan Hydro Copper

Die komplette Hardware wird @ Stock also nicht übertaktet betrieben.

Um eine Verfälschung der Temperaturen durch andere Hardwarebauteile weitestgehend auszuschließen, wird die gesamte restliche Hardware mit Wasser gekühlt.


Testablauf:

Da es sich bei dem verwendeten Lüftern um zwei PWM Lüfter handelt, welche ihre Geschwindigkeit selbst anpassen, haben wir die PWM Steuerung während des Tests deaktiviert.

Die Testergebnisse sind bei einer Raumtemperatur von ca. 20,9°C (zu beginn der Testphase gemessen) entstanden. Protokolliert wurde der maximale Mittelwert aller CPU Cores nach einer Idle time von 45 Minuten und nach einem anschließendem 30 minütigen Prime95 Stresstest. Ausgelesen wurden diese Werte mit Aida64 Extreme Edition.

Wir nutzen bei unseren Tests immer die ARCTIC MX-2 Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können.

Die erreichten Temperaturen sind abhängig von dem genutzten System und können auch auf ähnlichen Systemen abweichen. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Testgrundlage haben.

Als Referenz dienen alle Kühler, welche wir bis jetzt auf diesem System getestet haben.
Dies erlaubt es uns, zusätzlich CPU Wasserkühler auf diesem System zu testen.





Mit einem Blick auf das erreichte Kühlergebnis ist schön zu erkennen, dass sich der Shadow Rock LP im Übergang zwischen dem Mittelfeld und dem hinteren Drittel des Testfeldes platziert und somit für seine kompakten Abmessungen ein gutes Ergebnis erzielt. Dennoch sollte man den Kühler nicht auf einer übertakteten CPU einsetzen.


Fazit:

Mit dem Shadow Rock LP hat be quiet! einen Top-Flow-Kühler auf den Markt gebracht, welcher durch seine geringe Bauhöhe von knapp 75mm besonders für flache Systeme geeignet ist. Die Verarbeitungsqualität liegt auf dem von be quiet! gewohnt hohen Niveau. Leider wurde jedoch auf eine Entkopplung des Lüfters verzichtet. Das von dem Shadow Rock LP erreichte Kühlergebnis ist für das Einsatzgebiet, für den der Kühler gedacht ist, ein gutes Ergebnis. Auch auf einem High-End-Sockel kann der Kühler eine Leistung liefern, welche ausreichend ist um die CPU auch unter Volllast zu kühlen. Entsprechende Übertaktungsversuche sind jedoch mit dem Shadow Rock LP nur bedingt möglich. Preislich liegt der Shadow Rock LP bei nicht ganz 35€ womit er für die gebotene Qualität auf einem anständigen Level liegt.




Pro

  • Gute Verarbeitung
  • Einfache Montage
  • Sehr kompakte Bauweise



Contra

  • Keine Entkopplung
  • Keine verschraubte Montage auf AMD-Systemen




Kühlleistung

Verarbeitung

Montage

Kompatibilität

Lautstärke

Modding

Lieferumfang

Preis






Wir danken be quiet! sehr für die Bereitstellung des Testmusters.



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