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Reeven - Okeanos - Twin-Tower-Kühler
Patrick
Chefredakteur

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Posts: 1785
# 02.06.2015 - 21:44:03
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Mit dem Okeanos haben wir heute einen Twin-Tower-Kühler von Reeven im Test, welcher nicht nur durch eine sehr gute Kühlleistung, sondern auch einer guten Verarbeitung und einem angemessenen Verkaufspreis punkten soll.



Welche Details in dem Okeanos stecken und wie sich der Kühler in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.


Technische Details:
  • Abmessungen Kühlkörper: 16,3 x 14 x 10,9 cm (HxBxT)
  • Abmessungen Kühlkörper inkl. Lüfter: 16,3 x 14 x 13,5 cm (HxBxT)
  • Gewicht: 1145 g (inkl. Lüfter)
  • Material: Aluminium, Kupfer
  • Kontaktfläche zur CPU: vernickelte Bodenplatte, angeraut
  • Anzahl Heatpipes: 4 x 6 + 2 x 8 mm (vernickelt)
  • Kühllamellen: 57 x 0,3 mm (Abstand: 2 mm)
  • Kompatibilität
    AMD: FM2(+), AM3(+), FM1, AM2(+)
    Intel: 115X, 2011, 1366, 775
  • Lüfter: 12 x 12 x 2,5 cm / 14 x 14 x 2,5 cm
  • Drehzahl: 300 - 1800 U/min / 300 - 1700 U/min
  • Anschluss : 4-Pin (PWM)


Lieferumfang:
  • Okeanos Kühlkörper
  • 140-mm-PWM-Lüfter
  • 120-mm-PWM-Lüfter
  • Montagekit (Intel & AMD)
  • 6 x Lüfterklammern
  • Wärmeleitpaste
  • 2 x SSA(Speed Switch Adapter)
  • Montageanleitung




Design und Verarbeitung:

Der Okeanos wird von Reeven in einer gräulichen/grünen Verpackung geliefert, welche über ein Hintergrunddesign eines Felsens verfügt. Auf der Vorderseite der Verpackung wurde ein großes Produktbild des Kühlers abgebildet. Ebenso wurden hier schon die wichtigsten Features des Kühlers abgedruckt.



Die technischen Details wurden auf der Verpackungsrückseite in mehreren Sprachen abgedruckt.



Mit einem Blick auf die linke Verpackungsseite findet man eine technische Zeichnung des Kühlers vor. Auf der rechten Verpackungsseite wurden neben einem weiteren Produktbild drei Featurebilder abgedruckt.

Entnimmt man die Kühler aus seiner Verpackung, so hat man einen Twin-Tower-Kühler vor sich stehen, welcher auf zwei ca. 4cm breite Kühltürme setzt.



Schaut man sich den Kühler einmal auf eine der beiden Stirnseiten an, so findet man 57 Aluminiumfinnen vor, welche alle das gleich Grunddesign aufweisen. Die Finnen wurden auf den Stirnseiten des Kühlers mit einem abgestuften Design ausgestattet.



Mittig wurde eine v-förmig Aussparung in die Finnen eingelassen, welche etwa die Breite der Rotornabe der mitgelieferten Lüfter hat. Die äußeren Bereiche der Aluminiumfinnen fallen zudem noch etwas breiter aus als der mittlere Teil der Aluminiumfinnen. Hierdurch wurde eine Art Vorkammer geschaffen, welche es ermöglicht auch Luft direkt hinter der Rotornabe durch die Kühlfinnen zu blasen.



Betrachtet man sich den Kühler einmal von oben, so fallen einem als erstes die beiden Abschlusslamellen auf, welche wir so schon von anderen Kühlern aus dem Hause Reeven kennen. Diese wurden aus gebürstetem Aluminium gefertigt und fallen etwa doppelt so dick aus, wie die üblichen Kühlfinnen.



Zudem ist sehr schön zu erkennen, dass die v-förmige Aussparung, welche wir auf der Stirnseite des Kühlturmes gesehen haben auch an den Innenseiten beider Kühltürme eingearbeitet wurde. Hier fällt sie jedoch etwas breiter aus.

Mit einem Blick auf eine der beiden Seiten findet man auch hier ein ähnliches Design vor. Auch seitlich wurden die Finnen an den äußeren Bereich etwas breiter ausgeführt. Hier wurden zudem in jede Finne Haltenasen eingearbeitet, an welche die Klammern zur Befestigung des mitgelieferten Lüfters eingehakt werden können.



Bei einem seitlichen Blick auf den Kühler ist zudem schön zu erkennen, wie die sechs Heatpipes die Bodenplatte u-förmig gebogen durchlaufen. Bei den Heatpipes setzt Reeven auf eine Mischung aus vier Heatpipes mit einem Durchmesser von 6mm und zwei Heatpipes mit einem Durchmesser von 8mm.



Die beiden dickeren Heatpipes werden hierbei in die Mitte der beiden Kühltürme geführt. Die vier 6-mm-Heatpipes wurden links und rechts davon untergebracht.
Die verwendeten Heatpipes bestehen aus Kupfer und wurden wie die ebenfalls aus Kupfer gefertigte Unterseite der Bodenplatte, welche sehr sauber verarbeitet wurde, mit einer Nickelschicht versehen.



Die Heatpipes sind innerhalb der beiden Kühltürme so angeordnet, dass sie alle im direkten Luftstrom der später montierten Lüfter stehen, wodurch ein Teil der Abwärme direkt an den Heatpipes abgeführt werden kann.
Die Oberseite der Bodenplatte wurde aus einem Aluminiumblock gefertigt, welcher gleichzeitig auch den Aufnahmepunkt für die Montageschiene darstellt.

Als Lüfter liefert Reeven einen 120-mm-Lüfter sowie auch einen 140-mm-Lüfter mit.

Die beiden Lüfter sind wie wir es auch von anderen Lüftern aus dem Hause Reeven in der Zwischenzeit kennen, in einer immer noch sehr seltenen Farbkombination gefertigt. Die Lüfterrahmen der beiden Lüfter bestehen aus schwarzem Kunststoff. Der Rotor wurde jeweils aus einem fast schon aggressiven gelben Kunststoff gefertigt. In der Mitte des Rotors wurde dieser mit dem Reeven Logo verziert.



Diese Farbgebung erinnert einen gleich an eine gewisse Insektenart und beflügelt sogleich die Gedanken jedes Casemodders. Mit diesem Lüfterdesign sind für Modder z.B. viele Wege für ein under construction, black hornet oder biohazard Mod offen.

Auffällig ist zudem auch das Design des Lüfterrahmens des 140-mm-Lüfters. Dieser ist nicht quadratisch gefertigt, wie es bei dem 120-mm-Modell der Fall ist, sondern wurde mit einer eher achteckigen Form versehen.



Durch diese Bauform konnten die Montagebohrungen so angeordnet werden, dass diese einen Abstand von 105mm zueinander haben und somit mit denen eines herkömmlichen 120-mm-Lüfters übereinstimmen.
Seitlich wurde das Reeven Logo in den Lüfterrahmen eingeprägt.



Mit einem Blick auf die Rückseite des Lüfters findet man vier Stege vor, welche geradlinig von den vier Ecken zur Lüfternarbe verlaufen. Diese Anordnung ist bei beiden Lüftermodellen wiederum gleich.
Der verbaute Impeller des 140-mm-Lüfters verfügt über neun Rotorblätter. Bei dem 120-mm-Lüfter sind es 11 Rotorblätter. Beide Lüfter verfügen an ihren Rotorblättern über keine Besonderheiten wie Erhebungen an den Enden der Lüfterblätter oder Ähnlichem verfügen, wie wir sie von vielen anderen Lüftern in der Zwischenzeit kennen.
Als Anschlusskabel kommen bei beiden Lüftern Kabel zum Einsatz, welche ein fast blickdichtes Kabelsleeving aufweisen. Zudem befinden sich im Lieferumfang noch zwei Adapter, mittels welcher sich die maximale Drehzahl drosseln lässt.

Befestigt werden die beiden Lüfter durch Metallklammern. Reeven liefert einen dritten Satz dieser Klammern mit, wodurch der Kühler mit bis zu drei Lüftern bestückt werden kann. Die Verarbeitung des Kühlers ist durchweg auf einem guten Level. Durch die Abschlusslamelle und die vernickelten Heatpipes macht der Kühler zudem auch optisch etwas her.


Montage:

Zur Montage kommt die schon aus früheren Tests von Reeven Produkten bekannte Multi-Sockel-Backplane zu Einsatz, weswegen es auch bei der Montage auf einem AMD-Mainboard notwendig ist, diese zu verwenden und somit die original Backplane vor der eigentlichen Montage zu entfernen.
Die Backplane wird von der Mainboardrückseite aus mit vier Gewindebolzen bestückt. Über diese werden auf der Vorderseite des Mainboards Abstandshalter gestülpt. Auf diese Abstandshalter wird dann wiederum die Montageschiene befestigt.
Nun kann der Kühler schon auf die mit Wärmeleitpaste bestrichene CPU aufgesetzt werden und mittels des Montageträgers an der Montageschiene befestigt werden.
Auf einem Intel-Mainboard ist die Montage des Kühlers in vier Richtungen möglich. Auf einem AMD-Mainboard ist man bei der Montage hingegen etwas eingeschränkt, wodurch man den Kühler nur in zwei Richtungen montieren kann.
Ist der Kühler montiert, so kann man den Lüfter mittels der mitgelieferten Lüfterklammern am Kühlkörper befestigen. Eine entkoppelte Montage ist leider nicht möglich.

[img]http://www.mod-your-case.de/reviews/reeven/okeanos/png[/img]

Bedingt durch die Höhe von 163mm muss man jedoch beachten, dass der Okeanos nicht in jedes gängige Gehäuse passt.

Durch die recht schmale Bauform der beiden Kühltürme fällt der Okeanos schon nicht ganz so mächtig aus, wie manch andere Twin-Tower-Kühler. Sollte es dennoch einmal etwas zu eng im Bereich der Speicher zu gehen, so kann man den Kühler auch mit nur einem Lüfter betreiben.




Testsystem:

Um die neusten CPU-Kühler vergleichbar und realitätsnah testen zu können, ist es erforderlich hochwertige und leistungsstarke Hardware als Grundlage zu haben.
Aus diesem Grund kommt ein Sockel 2011 System zum Einsatz.


Das Testsystem besteht aus:
  • Intel i7 3930K
  • AsRock Extreme 11
  • 4 x Corsair 8GB 1866MHz
  • EVGA GTX Titan Hydro Copper

Die komplette Hardware wird @ Stock also nicht übertaktet betrieben.

Um eine Verfälschung der Temperaturen durch andere Hardwarebauteile weitestgehend auszuschließen, wird die gesamte restliche Hardware mit Wasser gekühlt.


Testablauf:

Da es sich bei dem verwendeten Lüftern um zwei PWM Lüfter handelt, welche ihre Geschwindigkeit selbst anpassen, haben wir die PWM Steuerung während des Tests deaktiviert.

Die Testergebnisse sind bei einer Raumtemperatur von ca. 20,9°C (zu beginn der Testphase gemessen) entstanden. Protokolliert wurde der maximale Mittelwert aller CPU Cores nach einer Idle time von 45 Minuten und nach einem anschließendem 30 minütigen Prime95 Stresstest. Ausgelesen wurden diese Werte mit Aida64 Extreme Edition.

Wir nutzen bei unseren Tests immer die ARCTIC MX-2 Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können.

Die erreichten Temperaturen sind abhängig von dem genutzten System und können auch auf ähnlichen Systemen abweichen. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Testgrundlage haben.

Als Referenz dienen alle Kühler, welche wir bis jetzt auf diesem System getestet haben.
Dies erlaubt es uns, zusätzlich CPU Wasserkühler auf diesem System zu testen.





Mit einem Blick auf das erreichte Kühlergebnis ist sehr schön zu sehen, dass sich der Kühler einen der vorderen Plätze sichern konnte, was für eine sehr gute Kühlleistung spricht.


Fazit:

Bei dem Okeanos handelt es sich um einen leistungsstarken Twin-Tower-Kühler, welcher es in unserem Leistungstest in die Top 10 geschafft hat. Durch den umfangreichen Lieferumfang wird es einem zusätzlich ermöglicht, einen weiteren Lüfter an dem Kühler zu befestigen, wodurch man die Leistung nochmals steigern kann. Die erbrachte Leistung erkauft sich Reeven jedoch durch eine recht hohe Lautstärke. Für den Fall, das man nicht immer die volle Leistung benötigt, lassen sich die beiden Lüfter herunterregeln. Die Verarbeitung liegt bis auf die fehlende Entkopplung der beiden Lüfter durchweg auf einem guten Niveau. Preislich liegt der Ouranos bei knapp 60€, womit er sich auch preislich genau in seinem Leistungsbereich einsortiert.




Pro

  • Gute Verarbeitung
  • Einfache und sicher Montage
  • Sehr gute Kühlleistung
  • Moddingpotential
  • Drittes paar Lüfterklammern
  • Preis



Contra

  • Lautstärke der Lüfter unter Volllast
  • Keine Entkopplung des Lüfters




Kühlleistung

Verarbeitung

Montage

Kompatibilität

Lautstärke

Modding

Lieferumfang

Preis







Wir danken Reeven sehr für die Bereitstellung des Testmusters.



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