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Scythe - Fuma Twin-Tower-Kühler
Patrick
Chefredakteur

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Posts: 1320
# 25.11.2015 - 07:08:08
    zitieren



Mit dem Fuma haben wir heute einen kürzlich erst vorgestellten Twin-Tower-Kühler von Scythe im Test, mit kompakten Abmessungen und einer guten Kühlleistung punkten möchte.



Welche Details sich in dem Fuma verbergen und welche Leistung in dem Kühler steckt, erfahrt ihr in diesem Review.


Technische Details:
  • Abmessungen: 137 x 149 x 130 mm (einschließlich Lüfter)
  • Gewicht: 920g
  • Lüftergröße: 120 x 120 x 25mm
  • Lüftergeschwindigkeit: 300 - 1400 ± 10% RPM
  • Luftdurchsatz: 5,6 - 79 CFM, 9,51 - 134,2 m³/h
  • Anschluss: PWM
  • Geräuschpegel: 13.0 - 28 dB(A)
  • Kompatibilität:
    Intel LGA 1150/1151/1155/1156/1366/2011/2011-v3
    AMD AM2/AM2+/AM3/AM3+/FM1/FM2/FM2+


Lieferumfang:
  • FUMA Kühlkörper
  • 2 x Slip Stream 120 PWM Lüfter
  • Montagematerial (Intel & AMD)
  • Wärmeleitpaste
  • Intel-Backplane
  • PWM-Adapter
  • 3 Paar Lüüfterklammern
  • Montageanleitung




Design und Verarbeitung:

Der neue Fuma Tinw-Tower-Kühler wird in einer Verpackung geliefert, welche in einem schwarzen Grunddesign gehalten wurde. Auf der Verpackungsvorderseite ist die Silhouette eines Ninja zu erkennen. Zudem wurde hier neben den kompatiblen Sockeln noch der Fuma Schriftzug abgedruckt. Ein Produktbild des Twin-Tower-Kühlers findet man auf der Verpackungsoberseite.



Die technischen Details sind auf der linken Verpackungsseite zu finden.
Auf der rechten Verpackungsseite findet man weitere Informationen über die wichtigsten Features des Fuma.



Entnimmt man den Kühler aus seiner Verpackung, so hat man einen Twin-Tower-Kühler vor sich stehen, welcher sich in einem recht besonderen Finnendesign zeigt.



Betrachtet man die Finnen einmal etwas genauer, so wird man erkennen, dass diese nicht wie man es von fast allen anderen Kühlern kennt, vollständig waagerecht angeordnet sind, sondern so angeordnet sind, dass sie zu den beiden Stirnseiten des Kühlers im Wechsel abfallen bzw. aufsteigen.
Diese Anordnung kann man am besten erkennen, wenn man einen seitlichen Blick auf die beiden Kühltürme wirft.



Die beiden Kühltürme bestehen aus jeweils 46 Aluminiumfinnen, welche in einem naturbelassenen Zustand gehalten sind, sowie einer vernickelten Abschlusslamelle. In die Außenseiten der Aluminiumfinnen wurden auf beiden Seiten kleine Kerben eingelassen, welche zur Aufnahme der Lüfterklammern dienen.
Betrachtet man den Kühler einmal von einer der beiden Stirnseiten aus, so ist zu erkennen, dass die nach oben ansteigenden Aluminiumfinnen hier über ein gezacktes Design verfügen. Durch diesen Aufbau wird nicht nur die Oberfläche erhöht, auf welche die Luft trifft, wodurch gleich an der Front des Kühlers schon mehr Abwärme abgeführt werden kann, sondern die hier eingelassenen Vertiefungen verringern die hier entstehenden Luftverwirbelungen und somit auch den Geräuschpegel.



Die verbauten Aluminiumfinnen sind auf sechs vernickelte Kupferheatpipes gesteckt, welche die Lamellen parallel zueinander durchlaufen und einen Durchmesser von 6mm haben.
Die einzelnen Aluminiumfinnen sind auf den Stirnseiten zudem im äußeren Bereich etwas breiter ausgeführt, wodurch mittig eine Art Vorkammer für die verbauten Lüfter entsteht, wodurch es möglich ist, dass die Aluminiumfinnen auch direkt hinter der Rotornarbe mit Luft durchströmt werden.



Die verbauten Abschlusslamellen sind wie schon kurz angesprochen mit einer Nickelschicht versehen, durch welche der Kühler optisch aufgepeppt wird.



Die verbauten Heatpipes durchlaufen die ebenfalls vernickelte Bodenplatte u-Förmig gebogen.



Die zweiteilige Bodenplatte ist auf ihrer Unterseite aus reinstem Kupfer gefertigt und wurde sehr sauber verarbeitet, sodass sie keinerlei Riefen oder Ähnliches aufweist.



Die Oberseite der zweiteiligen Bodenplatte besteht aus einem naturbelassenen Aluminiumblock, in welchen an der linken und rechten Seite Einkerbungen eingearbeitet wurden. Mittig wurde eine Aussparung eingelassen, in welche bei der Montage des Kühlers der Montagesteg gelegt wird.

Als Lüfter liefert Scythe bei dem Fuma zwei Slip Stream 120 PWM Lüfter mit. Diese sind in einer schwarz/grauen Farbgebung gehalten. Der quadratische Lüfterrahmen ist, wie man es auch von den normalen Modellen her kennt aus schwarzem Kunststoff gefertigt.
Der Impeller, welcher über neun Lüfterblätter verfügt, ist hingegen aus grauem Kunststoff gefertigt.



Der verbaute Impeller verfügt über keinerlei Besonderheiten wie Erhebungen an den Enden der einzelnen Lüfterblätter.
Befestigt ist der Impeller an vier Stegen, welche gegen die Rotationsrichtung gebogen sind.



Das Anschlusskabel ist zudem mit einem Blickdichten Kabelsleeving überzogen worden.

Der gesamte Kühler als auch der Lüfter ist sauber verarbeitet und geben uns keinen Grund zur Beanstandung. Leider wurde jedoch auf eine Entkopplung der Lüfter verzichtet.


Montage:

Die Montage des Scythe Fuma ist recht simpel aufgebaut. Im ersten Schritt muss je nach vorhandenem Sockel eine Backplane am Mainboard befestigt werden. Dies geschieht über Abstandshalter, welche von der Vorderseite aus mit der Backplane verschraubt werden. Ist schon eine passende Backplane vorhanden, so werden die Abstandshalter direkt mit der vorhandenen Backplane verschraubt. Auf diese Abstandshalter werden wiederum die Montageschienen geschraubt. Anschließend kann der Kühler auf die mit Wärmeleitpaste bestrichene CPU aufgesetzt werden und mit dem Montagesteg an den beiden zuvor montierten Montageschienen verschraubt werden.
Nun müssen nur noch die Lüfter an dem Kühlkörper befestigt werden. Dies geschieht jeweils mittels zwei Metallklammern, welche an den Seiten des Kühlkörpers eingehakt werden.
Durch den recht geringen Abstand zwischen den beiden Kühltürmen muss man bei der Montage des mittleren Lüfters etwas aufpassen, dass man keine Lamellen verbiegt oder das man nicht mit den Lüfterklammern hängen bleibt.




Testsystem:

Um die neusten CPU-Kühler vergleichbar und realitätsnah testen zu können, ist es erforderlich hochwertige und leistungsstarke Hardware als Grundlage zu haben.
Aus diesem Grund kommt ein Sockel 2011 System zum Einsatz.


Das Testsystem besteht aus:
  • Intel i7 3930K
  • AsRock Extreme 11
  • 4 x Corsair 8GB 1866MHz
  • EVGA GTX Titan Hydro Copper

Die komplette Hardware wird @ Stock also nicht übertaktet betrieben.

Um eine Verfälschung der Temperaturen durch andere Hardwarebauteile weitestgehend auszuschließen, wird die gesamte restliche Hardware mit Wasser gekühlt.


Testablauf:

Kommen bei einem Kühler Lüfter zum Einsatz, bei denen es sich um PWM-Lüfter handelt, welche ihre Geschwindigkeit selbst anpassen, so wird die PWM-Steuerung während des Tests deaktiviert.

Die Testergebnisse sind bei einer Raumtemperatur von ca. 21,4°C (zu beginn der Testphase gemessen) entstanden. Protokolliert wurde der maximale Mittelwert aller CPU Cores nach einer Idle time von 45 Minuten und nach einem anschließendem 30 minütigen Prime95 Stresstest. Ausgelesen wurden diese Werte mit Aida64 Extreme Edition.

Wir nutzen bei unseren Tests immer die ARCTIC MX-2 Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können.

Die erreichten Temperaturen sind abhängig von dem genutzten System und können auch auf ähnlichen Systemen abweichen. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da alle die gleiche Testgrundlage haben.

Als Referenz dienen alle Kühler, welche wir bis jetzt auf diesem System getestet haben.
Dies erlaubt es uns, zusätzlich CPU Wasserkühler auf diesem System zu testen.





Mit einem Blick auf das Kühlergebnis, welches der Fuma erreicht hat, so ist zu erkennen, dass sich der Kühler in im guten Mittelfeld platzieren konnte und somit ausreichend stark ist, um auch mit einer leistungsstarken CPU fertig zu werden.


Fazit:

Mit dem Fuma hat Scythe seinen ersten Twin-Tower-Kühler auf den Markt gebracht, welcher mit zwei Lüftern ausgeliefert wird. Mit den beiden verbauten Lüftern konnte der Kühler eine Kühlleistung erreichen, welche ausreichend ist, um auch eine High-End-CPU in einem nicht übertakteten Zustand auch in heißen Sommertagen ausreichen zu kühlen. Wird noch mehr Kühlleistung benötigt, so kann man diese durch einen dritten optionalen Lüfter erreichen. Reicht einem eine etwas geringere Kühlleistung, so kann der Kühler auch mit nur einem Lüfter genutzt werden, was sich bei dem Geräuschpegel positiv bemerkbar macht. Die Verarbeitungsqualität liegt auf einem hohen Niveau. Leider wurde jedoch auf eine Entkopplung der Lüfter verzichtet. Die Montage gestaltet sich bis auf die Montage des mittleren Lüfters sehr einfach und unkompliziert. Preislich liegt der brandneue Fuma Kühler bei knapp 43€.




Pro

  • Kühlleistung
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Sicher und einfache Montage (Kühler)
  • Lieferumfang



Contra

  • Montage des mittleren Lüfters
  • Keine Entkopplung des Lüfters




Kühlleistung

Verarbeitung

Montage

Kompatibilität

Lautstärke

Modding

Lieferumfang

Preis







Wir danken Scythe für die Bereitstellung des Testmusters.


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Michael
Redakteur

User Pic

Posts: 260
# 24.01.2016 - 21:56:40
    zitieren



In den letzten Tagen haben wir unser Testsystem, mit welchen wir die von uns getesteten CPU-Kühler auf Herz und Nieren testen auf einen aktuellen Stand gebracht. Die Wahl ist hierbei auf ein aktuelles Sockel 1151 System gefallen, da sich dieser Sockel einer immer größeren Beliebtheit erfreut und einem viele Features bietet, welche man sonst nur von einem viel teureren High-End-System kennt.

Bei unserem neuen Testsystem setzten wir nicht auf selektierte Komponenten, wie es in der Vergangenheit bei dem von uns verwendeten High-End-System der Fall war. Hierdurch ergibt sich für euch die Möglichkeit, einen noch besseren Vergleich mit eurer Hardware zu ziehen.

Das neue Testsystem besteht aus diesen Komponenten:

  • ASRock Z170 Extreme3
  • HyperX - Savage 16GB Kit 3000MHz
  • Intel® Core i7-6700K


Um euch einen kleinen Einstand zu geben, haben wir ein paar Kühler aus vergangenen Tests ein zweites mal durch unseren Testparcour geschickt.





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